Französisch lernen in Frankreich

Französisch lernen in Frankreich

Französisch ist eine der meistgesprochenen Sprachen weltweit und zählt zu den romanischen Sprachen. Im Laufe der Geschichte war Französisch die Sprache der Ancien Régime, der Zaren Russlands, der Prinzen Deutschlands und der Könige Spaniens.

Sie wird in insgesamt 51 Regionen der Welt gesprochen, unter anderem in Kanada, im französischsprachigen Afrika und in Belgien. Französisch ist heute in allen ehemaligen Kolonialgebieten von Frankreich und Belgien Amtssprache.

Diese Sprache ist das Hauptmedium der französischen Kultur. Sie wird von 265 Millionen Personen gesprochen, ist also die fünft häufigst gesprochene Sprache der Welt. Sie wird neben Englisch auf allen Kontinenten gesprochen und gelehrt. Französisch ist ebenfalls eine der sechs offiziellen Sprachen. Außerdem ist sie eine der Arbeitssprachen der Vereinigten Nationen und anderen Organisationen wie der Europäischen Union. Sie ist eine Lingua Franca für diplomatische Beziehungen, Wissenschaft und Handel.

Die französische Sprache hat eine Besonderheit: Sie ist eine „akademische“ Sprache, die während der Renaissance von der Denkergruppe Pléïade und später von der Académie Française vereinheitlicht und bewahrt worden ist.

Die Geschichte des Französischen beginnt mit der Invasion des romanischen Heeres unter Cäsar in das Gebiet des heutigen Frankreichs. Die dort ansässigen Stämme haben verschiedene gallische Dialekte gesprochen, die jedoch untereinander verständlich waren. Unter den Römern wurde Latein die Sprache der Autoritäten und der Oberschicht gesprochen. Latein wurde nach und nach auch von der Landbevölkerung, die dann Vulgärlatein gesprochen hat, übernommen. Das ursprüngliche Französisch entwickelte sich aus dem Vulgärlatein der Landbevölkerung. Noch heute findet man Wörter im französischen Sprachschatz, die griechischen, lateinischen, gallischen und germanischen Ursprungs sind.

Paris und seine Umgebung ist die Geburtsstätte des Französischen, das durch das Normannische, Pikardische, Burgundische und andere „Oil“ Sprachen (im Gegensatz zu der „Oc“ Sprache, die im Süden gesprochen wurde) bereichert wurde. Im Jahre 1539 wurde die Verordnung von Villers Côtteret von François dem Ersten unterzeichnet, die französisch als Sprache des Rechts und der Verwaltung festlegte.

Heutzutage finden sich viele Entleihungen aus anderen Sprachen, wie dem Englischen, Italienischen, Deutschen, Niederländischen und Arabischen. Insgesamt entspricht der Fremdwortschatz der französischen Sprache weniger als 13%. Die Besonderheit der Sprache ist der Reichtum an Zeiten und Modi, selbst wenn diese im mündlichen Gebrauch letzlich reduziert werden (Passé simple oder Passé antérieur). Ebenso können einige unterschiedliche grammatikalische Formen nicht in der gesprochenen Sprache unterschieden werden, da diese gleich ausgesprochen werden (z.B.: ils voient, il voit).

Die französische Sprache besitzt eine große semantische Vielfalt, die Wortspiele, Rätsel, Binsenweisheiten, Palindrome, Zungenbrecher und Schüttelreime erlaubt.

Die französiche Sprache wird Ihnen erlauben in der ganzen Welt zu reisen, in Frankreich zu studieren und die Vielfalt des französischen Kulturraums kennenzulernen.

Außerdem ist für viele Menschen die französische Sprache, die Sprache der Liebe. Ist dies nicht ein weiterer Grund, um die Sprache zu lernen? In Frankreich warten die Sprachschulen auf Sie! Wählen Sie die passende Kurse, den perfekten Ort und entdecken Sie ebenfalls das Land und die Kultur. Entscheiden Sie sich für eine Sprachreise und Sie werden es nicht bereuen!

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